Das Team

Veränderung gehört zum Leben dazu & ist die wohl einzige Konstante. Auch das Team & der Kursplan haben sich in den letzten Monaten vor allem Corona bedingt sehr verändert. Aktuell unterrichte ich – Anja – Inhaberin, Gründerin, Heilpraktikerin, angehende Osteopathin & Yogalehrerin mit über 1.300 Stunden Yoga-Aus- & Weiterbildung – wieder alle Klassen. Bei mir kannst du dir sicher sein, dass du mit deinem gesamten Body-Mind-Soul in jeder Klasse wirklich gut aufgehoben bist.

atemSCHÖPFER ist weiter in einem stetigen Flow & so auch das Team. Levke & Godje wirst du, wenn das Universum es möchte 😉, in der Zukunft in Klassen oder auch Specials wiedersehen.

Anja Mester

Anja ist die Gründerin & Inhaberin von atemSCHÖPFER. Unter atemSCHÖPFER/Über Anja“ erfährst du mehr über sie. Anjas Klassen erhalten durch ihren Background als Heilpraktikerin & Osteopathin je nach Stil einen holistischen & therapeutischen Charakter. Anja unterrichtet Corona bedingt aktuell wieder alle Klassen in etwas reduziertem Kursplan.

Levke Svea Spinger

Levke hat bis zum Corona Lock-Down Vinyasa Flow & Yin Yoga bei atemSCHÖPFER unterrichtet. Levke bleibt der Praxis für Naturheilkunde & Yoga verbunden & wird in Kürze wieder auf der Matte stehen. Hier erfährst du ein bisschen was über Levke & ihre Verbindung zum Yoga:

Was bedeutet Yoga für dich? Was fasziniert dich am Yoga?

Anfangs faszinierten mich tatsächlich die ästhetischen Bewegungen. „Zur Ruhe finden und irgendwie entspannen“ hörte sich für mich zu Beginn auch gut an. Die östliche Philosophie dahinter fand ich zwar spannend, hatte aber bis dahin keinerlei Berührungspunkte damit gehabt und hatte keine Ahnung, welche Tragweite dahintersteckte. Inzwischen ist Yoga nämlich viel mehr als „nur“ ästhetische Bewegungen für mich. Es ist zu einer Lebensphilosophie geworden; ein wirklich wirksames Tool um alle Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern, immer wieder bei mir selbst anzukommen und wahrhaftig zu leben. Mein Körper profitierte von Anfang an vom Yoga. Trotz einigen Jahren im Leistungssport und Sportstudium war es das Praktizieren von Yoga, was mein Körpergefühl nochmal enorm steigern und langjährige Rückenschmerzen erheblich verbessern konnte. Dass ich auf geistig- seelischer Ebene auch so viel lerne und mitnehme, hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten. Wie erhofft, komme ich wirklich durch Yoga zur Ruhe, werde klarer und fühle mich freier. Inzwischen bedeutet Yoga für mich aber auch, wahrzunehmen, was mich wirklich bewegt. Genervt oder mit schlechter Laune aus einer Yogaklasse zu gehen, ist mittlerweile genauso wertvoll für mich, wie danach entspannt zu sein. Denn beim Yoga kann ich mir selbst nichts vormachen und unliebsame Gedanken und Emotionen unterdrücken. Inzwischen empfinde ich das als sehr wertvoll.

Seit wann übst du Yoga?

Nach gelegentlichen Startversuchen und ersten Schritten, die aber anfangs nicht so richtig fruchteten, begann meine regelmäßige Praxis 2014. Damals war ich 24 Jahre alt. Zur gleichen Zeit, aber unabhängig von den Yogastunden, die ich besuchte, begann ich auch meine Meditationspraxis.

Hast du eine Lieblings-Asana bzw. was übst du besonders gern?

Je länger ich Yoga praktiziere, desto mehr Asanas kommen dazu, die ich besonders mag. Zum Beispiel empfand ich eine totale Hassliebe gegenüber allen Hüftöffnern. Inzwischen liebe ich sie, weil ich spüre wie gut sie mir tun. Und so ergeht es mir bei vielen anderen Asanas oder Asanagruppen auch. Es werden also immer mehr Favorites und immer mehr Schätze, die ich so beim Üben ausbuddeln kann.

All-time-favorites sind aber schlicht und einfach der Baum und der herabschauende Hund.

Und, na klar: Nichts geht über Savasana J

Wie würdest du deinen Unterrichtsstil beschreiben?

Ich habe einen Faible für Anatomie, daher lege ich Wert auf Alignment und gute Ausrichtung. Da kein einziger Körper dem anderen gleicht und wir auch jedes Mal mit einer anderen Tagesform in die Yoga-Klasse kommen, ist es mir wichtig, dass wir die „natürliche Intelligenz“ unseres Körpers nutzen. Wenn wir ehrlich zu uns sind und in uns reinspüren, dann wissen wir, was uns guttut. Und einige Asanas, wie sie ursprünglich aus Indien stammend ausgeführt werden, passen einfach manchmal nicht zu unseren westlichen Körpern. Medizinisch- wissenschaftliche Erkenntnisse helfen uns also, sicher und unseren Körpern entsprechend zu praktizieren.

Außerdem versuche ich achtsam zu unterrichten, d.h. ich möchte niemanden sagen, wie er sich zu fühlen hat oder was er denken soll. Vielmehr soll alles da sein, was eben da ist. Eine Message meiner Lehrerin in der Ausbildung war immer „encourage people to look at their shit“. Ich finde das einen essentiellen Teil der Yogapraxis und versuche, das auch weiterzugeben.

 

Welche Yoga-Ausbildungen hast du gemacht?

Ich habe meine erste Ausbildung 2016 auf Bali bei Alicia Cheung und Oliver Reinsch absolviert. Das waren 200 Stunden in Vinyasa Yoga. Im Sommer 2018 habe ich weitere 100 Stunden in Yin Yoga und faszialen Release-Techniken gemacht, ebenfalls auf Bali und bei Alicia. Hinzukommen einige weitere Seminare und Weiterbildungen, z.B. in Yoga Nashit (israelisch für Yoga für Frauen) oder Thai Yoga Massage.

Derzeit befinde ich mich 1,5-jähriger Fortbildung in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction nach Jon Kabat-Zinn), eine wissenschaftlich evaluierte Methode, um durch Achtsamkeit Stress zu reduzieren.

 

Was inspiriert dich?

Bücher, Gedichte, Zitate und Geschichten. Die Natur. Gespräche mit den Menschen in meiner Umgebung. Lebensgeschichten und Biografien faszinieren mich auch. Vor allem die „dunklen Stunden“ oder Geschichten, wie das größte Tal die größten Stärken freilegt. Ich mag es aber auch sehr, wenn man durch die eigene Praxis und eigene Erfahrungen zu Inspiration gelangt.

 

Was machst du im Leben off-the-mat?

Ich habe Sportwissenschaften und Sport- und Gesundheitspsychologie studiert und bin jetzt seit über zwei Jahren beruflich im Nachwuchs-Handball tätig. Das ist auch der Grund, warum ich in Flensburg gelandet bin. Dort gebe ich Athletiktraining und mache sportpsychologische Betreuung bzw. mentales Training, kümmere mich Projekte rund um das Thema Gesundheit und betreue die Internatsbewohner.

Und wenn ich in meiner Freizeit kein Yoga mache, dann bewege ich mich gerne und mache Sport, am liebsten auch draußen. Ich liebe es zu reisen. Ich verbringe gerne Zeit mit Freunden und Familie. Oder lese gerne.

 

Dein Motto?

”Practice and all is coming“

Und meine liebste Übersetzung/ Interpretation von Namasté:
”Meine Seele ehrt deine Seele. Ich ehre das Licht, die Liebe, die Weisheit, die Schönheit und den Frieden in Dir. Denn es ist genauso in mir. Indem wir diese Dinge teilen, sind wir die Gleichen. Sind wir verbunden. Sind wir eins.“

Godje Nissen

Godje hat bisher Vinyasa Flow Klassen bei atemSCHÖPFER unterrichtet & setzt aktuell nicht nur Corona bedingt aus. Sie übt sich zur Zeit in „Karma Yoga at its best“ – dem Mama-werden & dann dem Mama-Sein. Sie befindet sich aktuell im Mutterschutz.

Was bedeutet Yoga für dich? Was fasziniert dich am Yoga?

Am Anfang war Yoga für mich auf das Körperliche reduziert, jedoch wurde mir schnell bewusst dass Yoga für mich viel mehr bedeutet. Heute bedeutet Yoga für mich die perfekte Verbindung zwischen den körperlichen Herausforderung, das Bewusstsein für mein inneres Ich und der Achtsamkeit gegenüber mir selbst zu schaffen.

An Yoga fasziniert mich besonders, dass jeder egal wer, egal wann, egal wo Yoga auf seine Art und Weise praktizieren/ üben kann.  

Seit wann übst du selbst Yoga?

Seit ca. 5 Jahren.

Hast du eine Lieblings-Asana bzw. was übst du besonders gern?

Kopfstand „Salamba Sirsasana“ Den Tag mit einem Kopfstand zu beginnen gibt mir Kraft, Energie und lässt mich vieles aus einer anderen Perspektive betrachten.

Wie würdest du deinen Unterrichtsstil beschreiben?

Ein kreatives Vinyasa, in dem einzelne Asanas länger gehalten werden um ein besonderes Bewusstsein zu erreichen

Welche Yoga-Ausbildungen hast du gemacht?

Ich habe eine 300 Stunden Yoga Grundausbildung über 1 Jahr durchgeführt und anschließend ein 200 stunden Vinyasa/Hatha Flow Teacher Training auf Bali absolviert.

Was inspiriert dich?

Die vielfältigen Erfahrungen & Eindrücke durch meine Reisen in andere Länder und besonders andere Kulturen.

Die kleinen Alltagserlebnisse, die einen zum nachdenken anregen.

Was machst du im Leben off-the-mat?
  • Kinder in deren ersten Lebensjahren begleiten & fördern

Durch Reisen die Welt entdecken

Zeit mit guten Freunden und meiner Familie verbringen

Die Natur mit ihren einzigartigen Facetten aktiv genießen


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